„Wo ist Timmy?“ Bezirks-Pfingstlager 2017

Letztes Wochenende war es endlich soweit, unser Stamm St. Johannes machte sich mit den anderen Bochumer Pfadfinderstämmen auf nach Rüthen, in das allseits beliebte Bezirks-Pfingstlager. Dieses Jahr gab es einen Teilnehmerrekord mit über 650 Pfadfindern! Jetzt nach einem erholsamen Dienstag ist es Zeit das Wochenende zu rekapitulieren:

Die Orga und viele Helfer auch aus Wiemelhausen waren schon Mittwoch und Donnerstag zum Diözesan-Zeltplatz nach Rüthen ins Sauerland gereist um alles für die Teilnehmer vorzubereiten.

Freitag: Wir treffen uns am zentralen Abfahrtsort mit allen Teilnehmern und starten gut gelaunt ins Wochenende. Aus Wiemelhausen sind 8 Wölflinge, 11 Juffis, 12, Pfadis und 3 Rover mit dabei. Betreut werden die Kids von 13 Leitern. Die Busfahrt verläuft einem Freitagnachmittag entsprechend aber schließlich kommen wir bei strahlendem Sonnenschein am Lagerplatz an. Die Zelte sind mehr oder weniger schnell aufgebaut, bei den Wös hat sich das Üben in der Gruppenstunde gelohnt. Doch leider weicht die Sonne am Abend dunklen Wolken und die ersten Regentropfen treffen uns. Die Eröffnungsfeier findet trotzdem statt und wir erfahren endlich wer Timmy ist: Timmy ist ein Rover, der bei einem Ausflug in ein Wurmloch springt und damit durch die Zeit reist. Leider weiß niemand wohin. Das ganze Wochenende steht deshalb unter dem Motto „Wo ist Timmy?“ und wir werden viele Abenteuer in verschiedenen Welten erleben.

Samstag: Samstag ist Programmtag. Morgens führt uns das Wurmloch auf der Suche nach Timmy in das Wunderland der Alice. Dort muss die Herzkönigin mit ihren Kriegern besiegt werden. Das Geländespiel mit über 600 Pfadfindern im Wald läuft problemlos ab. Nach dem Mittagessen sucht uns schon wieder ein Gewitter heim und das Programm muss erstmal pausieren. Doch irgendwann geht es mit etwas Verzögerung weiter. Leider ist aber das Wurmloch kaputt gegangen und es müssen vier Ersatzteile beschafft werden. Zum Glück ist auf die vier Stufen Verlass und alle konnten am Ende des Stufenprogramms ihre Komponente präsentieren. Die Wös spielen ein riesiges Stationsspiel mit über 10 verschiedenen lustigen Spielchen. Die Juffis gehen wieder in den Wald um sich dort richtig auszutoben. Die Pfadis müssen diverse knifflige Aufgaben lösen um erfolgreich zu sein. Die Rover vergnügen sich mit einer laaangen Rutschplane, holen sich dafür aber auch einige Zecken ab.

Der Samstagabend versprach noch ein Nachtspiel. Das reparierte Wurmloch bringt uns auf einen Friedhof, von wo die Kinderstufen versuchen einen Geist zu finden, der Infos über Timmy hat. Die Nachtwanderung ist ziemlich unspektakulär, für viele Kinder sogar zu langweilig. Mal sehen was wir im Sommerlager so zu bieten haben. Pfadis und Rover hingegen haben Glück, denn es hat jetzt länger nicht geregnet und eine große Runde Lichterdom steht an um die Walddörfer vor Zombies zu retten. Leider gibt es aber ein Kommunikationsproblem zwischen unserer Orga und dem Förster des Walds und das Spiel muss zum Bedauern aller abgebrochen werden.

 

Anschließend machen wir noch eine riesige Lagerfeuerrunde mit dem ganzen Dorf. Wir leben wieder mit unseren Freuden aus Querenburg zusammen, was erneut hervorragend funktioniert. Es gibt Stockbrot und keine Bettgehzeiten. Unser Gesang zieht schließlich noch viele Besucher aus den anderen Dörfern an und viele müssen mit wenig Schlaf in der Nacht auskommen, ein sehr schöner Abend!

Sonntag: Morgens treffen wir uns alle an der Bühne um einen Gottesdienst zu feiern. Dieser spirituelle Moment ist sehr gut gelungen und vor allem das Aussenden von über 400 Friedensgrüßen per Luftballon bleibt eine schöne Erinnerung.
Anschließend geht es direkt mit dem Programm weiter. Der Geist von Samstagabend hat uns verraten wo Timmy ist, nämlich in Woodstock. Doch leider führt uns das Wurmloch stattdessen in das Antike Griechenland. Dort müssen Opfergaben für die Götter erspielt werden, bei einer Olympiade für alle. Bei uns steht Quidditch auf dem Programm.

Nachmittags haben wir dann mal frei. Kinder und Leiter vergnügen sich mit Ball- oder Kartenspielen oder liegen faul in der Wiese um sich auf die Party am Abend vorzubereiten. Erfreulicherweise bleibt es fast trocken, erst als der letzte Programmpunkt ansteht fängt es wieder an zu regnen. Jeder Stamm bereitet ein Essen für ein großes Buffet vor und anschließend essen alle Teilnehmer gemeinsam. Es gibt Leckereien aus der ganzen Welt: Gulasch, Pasta, Curry, Chilli con Carne, Borschtsch, Köttbullar und noch viel mehr. Es ist für jeden etwas dabei.

Abends kommen wir durch das Wurmloch endlich zu Timmy und finden ihn beim Woodstock-Festival. Die Party mit Liveband ist ein mega Abschluss eines sehr tollen Pfingstlagers.

Montag: Abbau und Rückfahrt verläuft ohne große Probleme und wir können mit trockenen Zelten nach Hause fahren und die erschöpften Kinder wieder ihren Eltern übergeben.

Alles in allem fanden Teilnehmer, Leiter und Orga das Bezirkspfingstlager wieder einmal gelungen und das nächste Bezirkslager kommt bestimmt schon bald. Das Dorf zusammen mit Q-Burg kann es gerne wieder so geben, die Bekanntschaften aus den letzten Solas werden langsam aber sicher zu richtigen Freundschaften. Bei uns im Stamm hat auch alles super funktioniert und wir sind nun voller Vorfreude auf unser Sommerlager. Diesmal in kleiner Runde, nur unter uns.

Vielen Dank an alle die das Lager ermöglicht haben: Orga-Team, Inhalts-Team, Technik, Kiosk/Café und natürlich an den Bezirksvorstand!

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