2002 Griébal bei Ainsa in den spanischen Pyrenäen
Am 09.08.2002 ging es für uns 50 Leute endlich los nach Spaninen. Nach einer 19 stündigen Busfahrt hatten wir es endlich geschafft und kamen gegen 15.00 Uhr am 10.08.2002 in Spanien an.
Nachdem der Bus ausgeladen und alle Zelte zum Lagerplatz gebracht waren konnten die einzelnen Gruppen damit beginnen, die Zelte aufzubauen und dann die Schlafplätze für die nächsten drei Wochen zu beziehen.
Ein kleines Problem gab es jedoch: Der LKW benötigte anstelle der geplanten 22 Stunden insgesamt 27 Stunden, was dazu führte, das mitten in der Nacht das ganze Material noch ausgeladen und die Küche aufgebaut werden musste. Am Sonntag Abend war aber auch das, sowie der restliche Lageraufbau endlich geschafft.
Am Montag konnten dann die ersten Gruppen auf ihren Hike gehen. Die Berichte hierzu gibt es dann in Kürze.
Am Eröffnungsabend, Montag, den 19.08.02, waren dann alle Gruppen wieder zurück am Platz, und das Lager konnte mit einem wirklich netten und geselligen Abend richtig beginnen.
Beim Lagerspiel mussten viele einzelne Völker darum kämpfen, wer bei der Hochzeit des Prinzen und seiner Prinzessin die Ehrenvorstellung geben und danach in Wohlstand und mit vielen Erleichterungen das Lagerleben genießen durfte.
Die Bergféte stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der hawaiianischen Feierkultur. Leider spielte hier das Wetter nicht ganz mit, was dazu führte, dass die Party kurzerhand in eine Kirche des Dorfes Griébal verlegt wurde.
Am nächsten Tag stand dann für einige der Aufstieg auf den Pena Montanesa auf dem Programm. Das hieß: Aufstehen um 6.30 Uhr und dann nichts wie rauf auf den Berg. Die Rückkehr war dann gegen 19.30 Uhr am gleichen Tag. Aber auch wenn es anstrengen war, waren doch alle stolz darauf, diesen Berg bezwungen zu haben.
Am Leitertag fuhren die Leiter nach einem ausgedehntem Frühstück in die Stadt Ainsa, wo die Altstadt und deren Kneipen ausgiebig besichtigt wurden. Abends gab es dann in einem schön gelegenen Restaurant noch ein zünftiges Abendessen. Man munkelt im Übrigen, dass Anstelle der Rover an diesem Tag die Rettungsschwimmer von Malibu die Aufsicht am Lagerplatz übernommen hatten. Danke dafür.......
Beim Selbstversorgungstag konnten die Gruppen dann wie immer frei wählen, was sie sich zu essen machen wollten. Das hieß dann für die meisten Leiter: Döner, Hamburger oder sonstigen Fast Food zu sich zu nehmen. Na ja.....
Nicht zu vergessen sind auch die Sozialaufgaben, die wir wöchentlich zu erledigen hatten: Duschen und Waschstellen, Holzsammelplätze oder, oder, oder zu bauen und zu planen. Den Rest der Zeit verbrachten wir damit Fußball, Volleyball oder Völkerball zu spielen.
Am Freitag war dann auch schon wieder Abbau und einpacken angesagt. Mit einem Tollen Abschlussabend verabschiedeten wir uns von dem Dorf Griébal, vom Staff - Team und, was noch viel trauriger ist, von drei Leitern, die am Ende des Jahres aufhören werden.
Am Samstag wurden dann noch die Zelte abgebaut und dann ging es gegen 17.30 Uhr los nach Deutschland. Die Rückfahrt wurden dann aber gegen 22.15 Uhr auf der Autobahn hinter Toulouse jäh durch einen Radlagerschaden am Bus unterbrochen. Die weitere Geschichte: Warten, warten, warten. Eine ganze Nacht lang und den Ganzen Sonntag Morgen, bis gegen 13.00 Uhr endlich ein Ersatzbus kam, der uns erstmal bis zum Flughafen Paris Orly brachte. Dort stiegen wir noch einmal um und trafen dann gegen 6.00 Uhr am Montag morgen in Bochum Wiemelhausen ein.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die am Sonntag mitgeholfen haben, den LKW auszupacken oder die alle aktuellen Meldungen aus dem Bus auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht haben. Alles in allem war es ein super Sommerlager, bei dem das Motto noch nie so passend war, wie in diesem Jahr.
Halt